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Pädagogik - Archiv

Dipl. Biol. Dagmar Neubronner - 20.12.09

Lernen ohne Schulzwang, Bildungsfreiheit . . .
. . . und die entscheidende Bedeutung der Kind-Eltern-Bindung

Ein Interview mit Dipl. Biol. Dagmar Neubronner
"Lernen ohne Schule" - Interview [115 KB] (Word)
"Lernen ohne Schule" - Interview [315 KB] (Pdf)

Dr. Armin Krenz - 04.12.09

Sprache als lebendiges Alltagserlebnis für Kinder und Erwachsene

Sprache kann Selbstbildungswelten im Menschen öffnen oder verschließen
und wirkt (unbemerkt) und ständig entwicklungsförderlich oder
entwicklungshinderlich auf Kinder.
Doch allzu sehr wird derzeitig in der deutschen (Elementar)Pädagogik die Sprache
als ein funktionalisiertes Methodenkompendium betrachtet - dies belegen
die ungezählten "Sprachtrainingsprogramme". Diese werden immer häufiger isoliert
von realen Kinderwelten und alltagsbedeutsamen Kindheitserlebnissen abgetrennt
sowie zunehmend von vernetzten Entwicklungsbereichen als belehrende,
von Erwachsenen gesteuerte "Sprachprogramme" angewandt.
Entwicklungspsychologen und Neurobiologen schlagen deshalb Alarm.
Dabei ist die Sprache ein lebendiger, für Kinder und Erwachsene interessanter,
Kommunikationsdialog, der im Alltag erlebt, gepflegt und genutzt werden
soll und erlebt werden will. Anders ist auch der Begriff "ganzheitliche Sprachbildung"
fachwissenschaftlich nicht zu verstehen. Artikel lesen [152 KB]

Prof. Dr. Heinrich Dauber - 06.09.09

Kongressthema:
Wissenschaft und Spiritualität - neue Perspektiven für die Erziehung
Vortrag Prof. Dr. Heinrich Dauber:
Erziehung – Therapie – Spiritualität: Übergänge und Grenzflächen


Einleitung - Erziehung
Ziel und Chance pädagogischer Arbeit ist, die Fülle der Möglichkeiten des Mensch-Seins zu eröffnen und gleichzeitig Realitätstüchtigkeit in der herrschenden Gesellschaft zu trainieren. Dieser Prozess ist zwischen den Generationen – phasenweise – notwendig konflikthaft und pendelt zwischen dem Streben nach Autonomie und Verbundenheit für die nachwachsende, Selbstbehauptung und Selbsthingabe für die ‚erzogene’ Generation.
Mit Erziehung sind im Sozialisationsprozess unvermeidlich kulturelle und soziale Konditionierungen verbunden, die unsere Wahrnehmung, unsere Wertmaßstäbe und unsere Selbstkonzepte, damit unser Handeln prägen und beschränken. In der Tradition der Humanistischen Pädagogik erfordert dies einen fortwährenden, altersgemäßen Dialog, in dem sich im besten Fall Erziehung in Selbsterziehung verwandelt.
Artikel lesen [211 KB]

Birgit Widmann-Rebay von Ehrenwiesen - 22.03.09

Was im Leben wirklich wichtig ist!
Werteerziehung mal anders…
Momentan gibt es viele Diskussionen über Werte, Werteverfall und die Vermittlung
von Werten. Doch bevor Tugend, Moral und Sittlichkeit weitergegeben werden können,
sollte klar sein,was das eigentlich ist. Auch stellt sich die Frage, welche Werte wichtig
sind und wie sie schließlich der Zielgruppe vermitteltwerden können. Um dieses Geheimnis ein bisschen zu lüften, haben wir zuerst die Autorin Susanne Stöcklin-Meier befragt um im Anschluss auf die Wertevermittlung durch Märchen einzugehen.
Artikel lesen [227 KB]

Erstveröffentlichung in: klein&groß, Ausgabe 10/08
© 2007 Oldenbourg Schulbuchverlag GmbH München

Dr. Armin Krenz - 27.02.09

"Bildung" im Elementarbereich – Was ist los in deutschen Kindergärten?
Die aktuelle Bildungpraxis im Fadenkreuz einer kritischen Betrachtung
"Bildung" begegnet uns überall - Das magische Zauberwort der heutigen Elementarpädagogik heißt unzweifelhaft BILDUNG. Und so dreht sich in den meisten Kindertageseinrichtungen die Frage der praktischen Pädagogik darum, "Bildung
von Anfang an" zu realisieren und "Bildung nach außen sichtbar zu machen". "Bildungsdokumentationen" sind zu führen, "Bildungsbücher" zu erstellen,
den Kindern immer wieder neue "Bildungserfahrungen zu vermitteln" und in ihnen "effiziente Lernkompetenzen" auf- und auszubauen.

"Methodenkompetenzen" sind in Kindern zu installieren, aus "bildungsfernen Kindern" sollen "Lernforscher" gemacht werden, Kindertageseinrichtungen werden in "Zukunfts- und Lernwerkstätten" verwandelt, möglichst "bilinguale Sprachkompetenzen" sollen als Förderfundament berücksichtigt werden und "elementare Bildungspotenziale bei Kindern" gilt es so früh und so intensiv wie möglich zu aktivieren.
Tatsache ist, dass das gesamte Kinderleben immer stärker einem Leben gleich kommt, das fast ausschließlich einer Aneinanderreihung von "pädagogischen Arrangements" entspricht. Es wird f ü r Kinder gedacht und f ü r sie geplant, f ü r Kinder arrangiert
und f ü r Kinder gehandelt anstatt zu begreifen, dass eine "Pädagogik vom Kinde aus" eine lebendig erlebte Pädagogik m i t dem "Ausgangs- und Mittelpunkt Kind" ist.
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