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Neurobiologie-Archiv

Prof. Dr. André Frank Zimpel - 12.01.10

Die Paradoxie des freien Willens
Warum man immer erst hinterher wissen kann, was man wirklich wollte.

Wie steuert man ein so komplexes und eigenwilliges Organ wie das eigene Gehirn?
Eine kybernetische Analyse der Selbststeuerung zeigt, wie eng erfolgreiches Handeln
mit der Paradoxie des freien Willens zusammenhängt.
(Zimpel (2009): Die Paradoxie des freien Willens.
In: Lernende Organisation Heft Januar/ Februar 2009 47/09, S. 32-39.)

Artikel lesen [407 KB]
Literatur zum Artikel [16 KB]

André Frank Zimpel ist Universitätsprofessor am Hamburger Institut für Behindertenpädagogik. Sein Lehr- und Forschungsgebiet ist die geistige Entwicklung von Menschen unter den Bedingungen von neurologischen und psychologischen Syndromen. Sein theoretisches Interesse gilt nicht-linearen Lerntheorien, über die er sich 1998 intensiv mit Heinz von Foerster austauschte. Mehr über Prof. Dr. André Frank Zimpel

Prof. Dr. Gerald Hüther - 03.10.09

Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
Peter Schipek im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

"Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann
werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechtsteils hält? Diese Frage beschäftigt den Biologen, Hirnforscher
und Bestsellerautor Gerald Hüther in seinem neuen Buch.
Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung lautet: Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer, in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Die Nervenzellen und Netzwerke verknüpfen sich so, wie man sie benutzt.
Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung in seinem Leben tut. Was aber ist es, wofür sich schon kleine Jungs, später halbstarke Jugendliche und schließlich die erwachsenen Vertreter des männlichen Geschlechts so ganz besonders begeistern? Und weshalb tun sie das? Warum hat für viele oft gerade das so große Bedeutung, was den Mädchen und Frauen ziemlich schnuppe ist? Männer sind von anderen Motiven geleitet und benutzen deshalb ihr Gehirn auf andere Weise – und damit bekommen sie zwangsläufig auch ein anderes Gehirn. Wenn es Männern gelänge, sich nicht an Wettbewerb und Konkurrenz auszurichten, sondern die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten, fände eine Transformation auf dem Weg zur Mannwerdung statt. Dann gäbe es kein schwaches Geschlecht mehr."
(Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn)
Interview lesen [202 KB]

Prof. Dr. Norbert Herschkowitz - 03.08.09

Das vernetzte Gehirn
Peter Schipek im Gespräch mit Prof. Dr. Norbert Herschkowitz
"Das Gehirn, das dynamischste Organ des menschlichen Organismus,
vernetzt Körper, Geist und Verhalten und verändert sich auf Grund von Genetik und Erfahrungen während des ganzen Lebens. Kenntnisse dieser Zusammenhänge helfen uns, die Ressourcen des Gehirns in jedem Lebensabschnitt effizienter einzusetzen.
Der Kinderarzt und Hirnforscher Norbert Herschkowitz beschäftigt sich
seit seinen Studientagen begeistert und fasziniert mit der Hirnentwicklung
und den vielfältigen Leistungen des Gehirns. Mit seiner Frau, der Lehrerin Elinore Chapman Herschkowitz, präsentiert er auf eine für Laien ansprechende und gut
verständliche Weise neue Forschungsergebnisse, die praktische Konsequenzen
für den Alltag haben." Das vernetzte Gehirn - Verlag Hans Huber
Interview lesen [19 KB]

Eric Kandel - Der Film - 25.07.09

"Auf der Suche nach dem Gedächtnis"
Nobelpreisträger Eric Kandel ist einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit.
1929 in Wien geboren, emigrierte er mit 9 Jahren nach Amerika; in New York studierte er Literatur, wurde später Psychoanalytiker und Mediziner.
Seit 50 Jahren hat er sich auf die Hirnforschung spezialisiert; sein Forschungsthema hängt eng mit seinen traumatischen Kindheitserlebnissen in Wien während des Holocaust zusammen: Die Suche nach dem Gedächtnis. mehr über den Film
"Auf der Suche nach dem Gedächtnis" - das Buch

Prof. Dr. Gerald Hüther - 18.05.09

Kann man sich dumm und aggressiv spielen? Ja - lautet die Antwort.
Besonders schlimme Auswirkungen hat das Spielen von gewalthaltigen
Computerspielen auf Kinder und Jugendliche, die Stunden und tagelang
vor dem Computer sitzen.
Lesen Sie hier das Interview zum Thema mit Prof. Dr. Gerald Hüther. [13 KB]

Prof. Dr. Joachim Bauer - 25.01.09

"Das Gedächtnis des Körpers" - Interview zum Buch
Die traditionelle Biologie sagt uns, dass wir durch unsere Gene gesteuert werden.
Dieser Glaube nährt die Vorstellung, dass wir "Opfer" unserer Gene –
also für die Entfaltung unseres Lebens nicht verantwortlich sind.
In Ihrem Buch "Das Gedächtnis des Körpers" beschreiben Sie ein wesentlich dynamischeres, vielfältigeres und beeinflussbareres System als die starre Vorstellung vom genetischen Code. Interview lesen [13 KB]

"Die Werkzeuge der Evolution"
Darwins Theorie kann das Entstehen des Menschen nicht erklären –
behauptet Professor Joachim Bauer. Wie funktioniert die Evolution aber dann?
"Die Welt" - Interview lesen [319 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 16.01.09

10 Fragen an Prof. Dr. Gerald Hüther – "Oh wie schön ist Panama… Über die Suche
der Hirnforscher nach dem Stoff oder dem Ort im Hirn, der uns glücklich macht" Interview lesen [10 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 09.01.09

Wo entsteht das Bewusstsein?
Hirnforscher auf der Suche nach dem, was den Menschen zum Menschen macht

Die Ausgangspunkte für die Erforschung der verborgenen Mechanismen, die das Denken, Fühlen und Handeln von Menschen steuern, könnten – wenn man die Entwicklung
der psychologischen und psychoanalytischen Disziplinen einerseits, und der neurobiologischen Forschungsrichtungen andererseits miteinander vergleicht – gegensätzlicher kaum sein: Für all jene, die sich bereits im vorigen Jahrhundert
mit psychischen Phänomenen befassten, war von Anfang an klar, dass das Bewusstsein dabei eine entscheidende Rolle spielt und der Mensch mit Hilfe seines Gehirn bewusste Entscheidungen trifft. Artikel lesen [37 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 06.01.09

Auf dem Weg zu einer anderen Schulkultur:
Die Bedeutung von Geist und Haltung aus neurobiologischer Sicht

Von Albert Schweitzer stammt der bemerkenswerte Hinweis das Heil der Welt liege nicht in neuen Maßnahmen, sondern in einer anderen Gesinnung.
Nachdem wir im letzten Jahrhundert erleben mussten, welch unvorstellbares Leid
von selbsternannten Heilsbringern und der Verbreitung ihres Ungeistes ausgegangen ist, bleibt es nur zu allzu verständlich, dass uns heute noch immer die Zunge den Dienst versagt und im Gehirn heftige Alarmreaktionen in Gang gesetzt werden, wenn wir diesen Hinweis von Albert Schweitzer zu lesen und zu verstehen versuchen.
Artikel lesen [37 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 2008

"Die neurobiologische Verankerung von Erfahrungen . . ."
Die das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen bestimmenden neuronalen Verschaltungsmuster und synaptischen Verbindungen sind weitaus plastischer
als man lange Zeit angenommen hatte. Artikel lesen [53 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 2008

"Die Macht der inneren Bilder"
Vorbemerkungen
Dort, wo ich wohne, gibt es einen Felsen. Eigentlich ist es gar kein richtiger Felsen,
eher ein Block aus Sandstein, der auf einem kleinen Hügel steht. Einst war er wohl viel größer, nun ragt er nur noch aus dem heraus, was Wind und Wetter im Lauf der Zeit
von ihm abgeschabt und weggetragen haben. Übrig geblieben ist ein bizarres Gebilde, das aus einiger Entfernung wie ein sitzender Riese aussieht. Artikel lesen [35 KB]