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Lernen - Archiv

Dr. Salman Ansari - 01.06.09

Seifenblasen platzen immer
Wie Akademiker den Kindern die Zeit stehlen
Erkenntnisse der kognitiven Wissenschaften, der Entwicklungspsychologie,
der Hirnforschung und Kybernetik gehen davon aus, dass die Aneignung
von nachhaltigem Wissen und der Erwerb von übertragbaren Kompetenzen
durch eine Selbstorganisation von Lernprozessen erreicht werden.
Wissen kann demnach nicht übertragen werden. Jedes Individuum muss das Wissen
selber konstruieren. Kinder sind Wissende, die bereits beim Eintritt in den Kindergärten
über individuelle Vorstellungen und Lernstrategien verfügen.
Daher sollten sie die Möglichkeit erhalten, das Verstehen von neuen Zusammenhängen
und die Veränderung des ursprünglichen Wirklichkeitsbildes selbständig zu erreichen.
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Vera Kaltwasser - 25.03.09

Achtsamkeit in der Schule
Vortrag auf der Didacta in Hannover am 14.2.2009

Wer die Didacta besucht, ist in der deutschen Bildungslandschaft
schon weit herumgekommen, kennt deren Licht- und Schattenseiten,
aber hat sich auch die Lust am Entdecken von neuen Gebieten erhalten.

"Kompetenz" – ein Ort dieses Namens macht seit einiger Zeit viel Werbung für sich,
ebenso wie die eingemeindeten Orte "Methodenkompetenz", "Medienkompetenz",
"Lesekompetenz" - sie können die Liste sicher selbst vervollständigen.
Nein, keine Sorge, ich will dieses Reiseziel nicht in Verruf bringen.
Im Gegenteil. Ich möchte eine Kompetenz hervorheben und ins rechte Licht rücken,
die in der Tat große Beachtung verdient, aber in ihrer Vielschichtigkeit noch zu wenig gewürdigt wird. Es geht um die Selbstkompetenz. Artikel lesen [55 KB]

Manuel W. Decker - 07.03.09

Moderne Lehr- und Lernmedien
Wenn ein Bildender Künstler in einem wissenschaftlichen Netzwerk eine Botschaft verbreiten möchte, liegt die Vermutung nahe, er sei Hochstapler und vom Größenwahn besessen. Nein, in diesem Falle weiß Jener, der neben seinem künstlerischen Schaffen Lehr- und Lernmedien aus Holz entwickelt, sehr wohl, dass er nicht nichts weiß.
Adorno sagte, "Kunst ist Magie, befreit von der Lüge Wahrheit zu sein" und in allen Königreichen dieser Welt wusste man einst genau, dass Till Eulenspiegel, der "Hofnarr" eines der wichtigsten Mitglieder des Hofrates verkörperte und der König bestens beraten war, auch die abwegigsten Ideen aus dessen Wolkenkuckucksheim mit in das Brainstorming des Rates und den persönlichen Entscheidungsfindungsprozess des Monarchen einzubeziehen. Artikel lesen [61 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 19.02.09

Lernen macht Spaß!
. . . behaupten kluge Pädagogen und renommierte Hirnforscher.
Trotzdem klemmt es in vielen Klassenzimmern – oder bei den Hausaufgaben.
Warum das so ist. Und vor allem: Wie wir es besser hinkriegen. Artikel lesen [15 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther - 06.02.09

Lernen aus der Sicht der Hirnforschung
Claudia Haase im Gespräch mit Prof. Dr. Gerald Hüther

Man kann Kinder durch Druck und unter Androhung von Strafe zwingen,
sich bestimmtes Wissen anzueignen. Man kann ihnen auch Belohnungen
versprechen, wenn sie besser lernen. So lernen sie aber nur, sich entweder
dem Druck immer geschickter zu entziehen oder mit möglichst geringem
Aufwand immer größere Belohnungen zu bekommen.
Beides sind Dressurverfahren, die genau das zerstören, worauf es beim Lernen
ankommt: eigene Entdeckerfreude und Gestaltungslust. Interview lesen [14 KB]

Wolfgang Endres - 27.01.09

Lernen lernen - ein Interview mit Wolfgang Endres
Wir brauchen eine Beziehungskultur an unseren Schulen, wie sie Prof. Gerald Hüther
als "Supportive Leadership" beschreibt: "Eine Kultur, die geprägt wird von den Schwerpunkten Wertschätzung, Anerkennung, Ermutigung und gemeinsame Anstrengung. Überall dort, wo diese wertschätzende, unterstützende und gleichzeitig zu Höchstleistungen anspornende Beziehungskultur entwickelt wird, sind erstaunliche Erfolge zu beobachten." Interview lesen [16 KB]

Prof. Dr. Eckart Altenmüller - 26.01.09

Es ist nie zu spät: Zur Neurobiologie des Musizierens im Alter.
Musik machen und Musik hören gehören zu den wichtigsten Freizeitaktivitäten
der Deutschen. Etwa sieben Millionen deutsche musizieren in Ensembles
und Chören regelmäßig. . . .
Im Folgenden möchte ich zunächst auf der Grundlage hirnphysiologischer Erkenntnisse argumentieren, dass es nie zu spät ist, und dass sich unser Nervensystem an neue Anforderungen auch im fortgeschrittenen Alter anpasst.
Danach gehe ich kurz auf die Auswirkungen des Musizierens auf andere Denkfertigkeiten im Erwachsenenalter ein. Dabei möchte ich aufzeigen, dass es nicht nur nicht zu spät ist, sondern im Gegenteil Musizieren einem kognitiven Abbau entgegen wirkt.
Zum Schluss möchte ich einige drängende Forschungsfragen aufwerfen.
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