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Männlichkeit, Migration und Gewalt

Psychoanalytische Gespräche in einer Justitzvollzugsanstalt
In der öffentlichen Diskussion um zunehmende Jugendgewalt steht der "männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund" unter dem Generalverdacht, besonders gewaltbereit zu sein. Seine soziale Benachteiligung, das Aufwachsen in relativer Armut, mit schlechten Ausbildungsperspektiven, macht ihn zum geborenen Verlierer, der seine Frustration in Gewalt umsetzt. Doch trifft dieses Klischee zu?
Das Buch sucht auf der Materialgrundlage von psychoanalytischen Gesprächen mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einer Justizvollzugsanstalt die hinter dem Gewaltverhalten liegenden Konflikte aufzudecken.
Im Zentrum stehen dabei die Schwierigkeiten der Jugendlichen, eine männliche Identität zu erhalten, die sich durch kulturelle Konflikte unterschiedlicher Sozialisationsmodelle noch verschärfen. Anhand authentischer Falldarstellungen werden die Konflikte der Jugendlichen aufgezeigt und psychoanalytisch verstanden. Kohlhammer-Verlag

Rezension zum Buch [15 KB]

über Prof. Dr. Evelyn Heinemann