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Schul-Probleme?
Kinder, Schule, Eltern - ein lebenswichtiges Dreieck
Hinter der wachsenden Anzahl der Kinder mit "Schulproblemen" verbirgt sich
eine wichtige Botschaft für die Erwachsenen: Die Schule ist ein wachsendes Problem
für ihre Schüler. Deshalb brauchen unsere Kinder dringend Respekt und Rückenstärkung
von Seiten der Eltern, Lehrer, Politiker und der ganzen Gesellschaft!
Kommunikationsprobleme
Soll die Schullaufbahn eines Kindes in sozialer wie in akademischer Hinsicht optimal
gelingen, erfordert dies eine beständige und qualitätvolle Kommunikation zwischen
Lehrern, Kindern und Eltern. Eine Kommunikation, die in ganz Europa nur allzu selten
praktiziert wird. Dafür gibt es drei gute Gründe (und viele faule Ausreden):
Erstens sind Lehrer nicht darin ausgebildet, fruchtbare Dialoge mit Kindern zu führen.
Zweitens wissen sie nicht, wie man entsprechende Gespräche mit den Eltern führt,
und zum Dritten ist die Schulkultur traditionell keine Kultur des Dialogs, sondern des
Monologs und Gehorsams.
Unsere Schulen gleichen nach wie vor den Fabriken aus der (ökonomischen) Blütezeit
der Industrialisierung. Dabei gibt es natürlich strahlende Ausnahmen, doch sind diese
dünn gesät. Positiv treten die nordeuropäischen Länder in Erscheinung, aber auch
im Norden sehnen sich konservative Bildungspolitiker nach einer Zeit, in der die Angst
der Kinder vor den Erwachsenen es der Schule ermöglichte, ein "management by fear"
zu praktizieren.
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